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Kartoffel-Verzehr

Der Verzehr von Speisekartoffeln von 220 kg/Kopf der Bevölkerung im Jahre 1950 ging 1965 auf 108 kg zurück und fiel im Jahre 1990 auf 75 kg.

Der Gesamt-Kartoffelverzehr und insbesondere der Frischkartoffelverzehr ist über Jahre im Trend rückläufig. Seit 1990 rutschte der Gesamtverzehr von 75 kg/Kopf auf unter 63 kg in 2006, der Frischkartoffelverzehr von 46 kg auf unter 32 kg.

Die Zunahme des Verzehrs von veredelten Kartoffelprodukten konnte diesen Trend nicht aufhalten. Der Anteil der veredelten Kartoffelprodukte (Chips, Pommes frites, etc.) stieg von 1965 mit 7,7 kg auf über 31 kg im Jahre 2007.

Der Verbraucher hat die Möglichkeit unter 3 unterschiedlichen Kocheigenschaften der Kartoffel auszuwählen:

· Festkochende Sorten,
· vorwiegend festkochende Sorten und
· mehligkochende Sorten.

Kartoffeln sind aus unserem täglichen Speiseplan kaum wegzudenken. Ob als Pell- oder Salzkartoffel, Püree oder Pommes frites, aus dem Ofen, der Pfanne oder aus dem Topf - der kulinarischen Kreativität mit der frischen Knolle sind keine Grenzen gesetzt.

Doch die Kartoffel schmeckt nicht nur gut, sondern sie liefert täglich einen Großteil der lebenswichtigen Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente und ist vergleichsweise kalorienarm (100g= 68 Kcal).

Die Kartoffel besteht aus 77% Wasser, 19% Kohlenhydrate (hauptsächlich Stärke), 2% hochwertigem Eiweiß, relativ hohem Vitamin C-Gehalt, vergleichbar mit Äpfeln. Mit 0,2% Fett ist sie praktisch fettfrei.