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PotatoEurope 2026: Internationale Plattform für Austausch und Zukunftsthemen

Die PotatoEurope 2026 am 9. und 10. September in Gestorf bei Hannover hat ihre Bedeutung als internationaler Branchentreff eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Rund 300 Aussteller und über 10.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland nutzten die Leitmesse für den fachlichen Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Kartoffel.

UNIKA und der DKHV präsentierten sich erneut gemeinsam auf einem Stand der Deutschen Kartoffelwirtschaft und zogen nach zwei Messetagen eine positive Bilanz. Ein besonderer Höhepunkt war das Get-together am ersten Messetag, das zugleich im Zeichen des 25-jährigen Bestehens der UNIKA stand. Im Rahmen der Veranstaltung wurde Martin Roffhack (HELMA Südwest GmbH) mit dem Ehrenpreis „UNIKAt“ ausgezeichnet. Die Ehrung würdigte sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für die deutsche Kartoffelwirtschaft, seine Verdienste um die Weiterentwicklung der Branche sowie seinen Einsatz für die Vernetzung von Praxis, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Auch fachlich setzte die PotatoEurope zahlreiche Akzente. Im von der UNIKA mitgestalteten Vortragsprogramm standen innovative und praxisrelevante Themen im Mittelpunkt. Martin Rave und Matthias Hempe (Europlant Innovation) informierten über die Möglichkeiten der Pflanzkartoffelselektion mithilfe künstlicher Intelligenz und gaben einen Einblick in aktuelle Entwicklungen. Felix Rodewald von der Versuchsstation Dethlingen stellte moderne Verfahren des opto-elektronischen Sortierens vor und zeigte Perspektiven für die zukünftige Kartoffelaufbereitung auf. Weitere Schwerpunkte waren die Chancen Neuer Genomischer Techniken (NGTs) für den Kartoffelanbau, vorgestellt von Anne van Gastel, sowie Strategien zum Erkennen, Vorbeugen und Regulieren des Erdmandelgrases, die Maximilian Koppel von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erläuterte.

Große Aufmerksamkeit erhielt auch das Thema Schilf-Glasflügelzikade und die damit verbundenen Krankheiten SBR und Stolbur. In einer gut besuchten Podiumsdiskussion unter dem Motto „SBR/Stolbur – branchenübergreifend handeln und Ernten sichern“ diskutierten Vertreter aus Praxis, Wissenschaft sowie der Kartoffel- und Zuckerwirtschaft über die aktuelle Situation und notwendige Gegenmaßnahmen. Einigkeit bestand darin, dass sich der Schaderreger weiter ausbreitet und daher schnelle Fortschritte in Forschung, Beratung und Praxis erforderlich sind. Als entscheidend wurde ein integrierter Bekämpfungsansatz angesehen, der Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, pflanzenbauliche Maßnahmen, Sortenwahl und Pflanzenschutz miteinander verbindet. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Herausforderungen nur durch ein fruchtartenübergreifendes Zusammenwirken aller Beteiligten bewältigt werden können.

Die PotatoEurope 2026 unterstrich erneut ihre Bedeutung als zentrale Plattform für Innovation, Wissenstransfer und den fachlichen Austausch.

UNIKA-Vorsitzender Olaf Feuerborn, UNIKAt-Preisträger Martin Roffhack, DKHV-Präsident Thomas Herkenrath
Das Team von UNIKA & DKHV konnte viele Besucher auf ihrem Stand zu spannenden Gesprächen begrüßen
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Kartoffelernte 2026: Mehrere Hitzewellen stellen vieles auf den Kopf

„Nach einem Rekordanbaujahr mit einer Fläche von 301.800 Hektar prognostiziert das Statistische Bundesamt für 2026 einen rückläufigen Anbau und geht von etwas mehr als 268.000 Hektar aus, was einem Rückgang um ca. 11% entspricht. Damit würden wir uns wieder im Rahmen der letzten Jahre bewegen und können auf eine besser zu vermarktende Ernte mit ordentlichen Preisen hoffen“, so Olaf Feuerborn, Vorsitzender der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA), zu den jüngst veröffentlichten Anbauzahlen.

Aufgrund der großen Hitze mit extremer Sonneneinstrahlung ab der zweiten Juni-hälfte und den Folgewochen nahmen die bislang größtenteils gut aussehenden Kartoffelbestände Schaden. Die intensive Sonne drang durch den Bestand, schädigte die Stängel und sorgte für einen stark aufgeheizten Damm. Temperaturen von 50 Grad Celsius und mehr können hier gemessen werden.
„Wiederholt hohe Temperaturen – so etwas ist auch für uns Landwirte, die gelernt haben, mit Wetterextremen umzugehen, völlig neu“, kommentiert Feuerborn die Situation der letzten Wochen.

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Kartoffelproduktion vom Hörsaal bis in die Praxis

Das Studienmodul „Kartoffelproduktion“ an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen wurde im Sommersemester 2026 erneut erfolgreich durchgeführt. Unterstützt von der UNIKA e.V. verbindet das langjährig etablierte Lehrangebot wissenschaftliche Grundlagen mit praxisnahen Fachvorträgen, Exkursionen und direkten Kontakten zur Kartoffelwirtschaft. Höhepunkte waren ein zweitägiges Blockseminar mit aktuellen Branchenthemen und einer erstmals organisierten Studierendenbörse sowie Exkursionen zur Schne-frost Produktion GmbH & Co. KG und zum EUROPLANT Innovationszentrum. Die positive Resonanz von Studierenden und externen Gasthörenden unterstreicht die hohe Bedeutung des Moduls für Ausbildung, Wissenstransfer und Nachwuchsförderung in der Kartoffelwirtschaft. 

Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Pressemeldung.

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Dr. Illya Kolba übernimmt gemeinsame Geschäftsführung von UNIKA und DKHV

Der Deutsche Kartoffelhandelsverband e. V. (DKHV) und die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) begrüßen Dr. Illya Kolba (40) als neuen gemeinsamen Geschäftsführer. Er übernimmt die Position zum 1. August 2026 und wird künftig die Interessen der deutschen Kartoffelwirtschaft gemeinsam mit den Gremien beider Verbände gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit vertreten.

Mit Dr. Kolba gewinnen DKHV und UNIKA einen erfahrenen Experten für politische Kommunikation, Public Affairs und Verbandsmanagement. Er kommt vom OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland, wo er seit mehr als sieben Jahren als Manager Public Relations und Public Affairs tätig ist. Dort verantwortet er zentrale Aufgaben der politischen Interessenvertretung, der Gremienarbeit sowie der strategischen Verbandskommunikation auf Bundes- und EU-Ebene.

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Ohne Wasser keine Qualitätskartoffeln – Frauen gestalten Lösungen

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum „International Year of the Woman Farmer“ erklärt und rücken damit die zentrale Rolle von Frauen in der Agrarbranche verstärkt in den Fokus. Frauen übernehmen in allen landwirtschaftlichen Bereichen wichtige Funktionen – so auch in der Kartoffelwirtschaft, wo sie maßgeblich dazu beitragen, Betriebe zu führen, Innovationen voranzutreiben und den nachhaltigen Umgang mit zentralen Ressourcen wie Wasser aktiv mitzugestalten.

Wie nachhaltige Lösungen in der Praxis aussehen, zeigt beispielhaft der Betrieb Agrikultur Pralle in Niedersachsen. Die Schwestern Anna und Julia Pralle führen den Familienbetrieb und bewirtschaften rund 65 Hektar Kartoffeln. Für sie ist klar: „Ohne Wasser können wir keine Marktware produzieren.“

Insbesondere auf leichten Böden ist eine gezielte Wasserversorgung durch Beregnung unverzichtbar – nicht nur zur Sicherung der Erträge, sondern auch für die Qualität der Kartoffeln. Wassermangel führt etwa zu Schorf oder Verwachsungen und vermindert deren Marktwert erheblich.

Eine Reportage zum Betrieb Agrikultur Pralle finden Sie im Magazin „KARTOFFELBAU“, Ausgabe 05/2026.
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Erklärvideo zur Schilf-Glasflügelzikade veröffentlicht

Die UNIKA und das Julius Kühn-Institut (JKI) haben zum Ende des gemeinsamen Forschungsprojektes GeKaPent ein neues Sachvideo zur Schilf-Glasflügelzikade erstellt. Das Video vermittelt kompakt und praxisorientiert grundlegende Informationen zu diesem zunehmend bedeutenden Schadinsekt und den von ihm übertragenen Bakteriosen. Das Video richtet sich an die Praktiker der Kartoffelbranche.

In der Animation wird zunächst die Biologie der Schilf-Glasflügelzikade dargestellt und Grundlegendes zur Ausbreitung und zu Wirtspflanzen erläutert. Es wird erklärt, wie es zu einem Befall der Kartoffelpflanzen kommt und welche Auswirkungen dieser hat. Weiter geht das Video auf die rasante Ausbreitung des Insekts ein und beleuchtet die derzeit verfügbaren Handlungsmöglichkeiten in der landwirtschaftlichen Praxis. Dies umfasst ein großes Maßnahmenpaket, da Einzelmaßnahmen nicht ausreichen.

Mit der Veröffentlichung des Erklärvideos möchten die UNIKA und das JKI als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen praxisrelevantes Fachwissen bereitstellen und zur Sensibilisierung beitragen. 

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Die Kartoffel kann´s  – Ein faszinierender Blick in die Welt der deutschen Kartoffelbranche

Die deutsche Kartoffelbranche – eine Welt voller Innovation, Tradition und Leidenschaft! Der Film „Die Kartoffel kann´s“ veranschaulicht dies auf beeindruckende Weise. Der von der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) produzierte Film entführt die Zuschauer auf eine faszinierende Reise durch die gesamte Wertschöpfungskette der Kartoffel. Von der Züchtung über die Primärproduktion bis hin zum Abpackhandel und der Verarbeitung wird eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und stark die Kartoffelbranche ist.

Mit authentischen Bildern aus dem Alltag der Kartoffelwirtschaft und klaren Botschaften präsentiert sich die Branche selbstbewusst und zukunftsorientiert. Drohnenaufnahmen, Zeitraffer- und Makroaufnahmen sowie weitere kreative stilistische Elemente eröffnen den Zuschauern neue Perspektiven auf das, was oft als selbstverständlich angesehen wird.

Die UNIKA lädt alle Interessierten herzlich ein, diesen faszinierenden Film anzusehen. Er steht zum Download bereit und kann von allen Interessierten für Social Media, Webseiten und andere Plattformen genutzt werden. Tauchen Sie ein in die Welt der deutschen Kartoffelwirtschaft und entdecken Sie, wie viel mehr hinter dieser beliebten Knolle steckt!

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Die Deutsche Kartoffelwirtschaft

Betriebe

1

Beschäftigte

1

Auszubildende

1

Umsatz

1

Mrd. Euro

Entdecken Sie die Vielfalt
unserer Arbeit

Verschaffen Sie sich einen weitreichenden Überblick unserer Aktivitäten. In unseren Merkblättern und Leitlinien werden Fachthemen aufbereitet. Wir stellen Informationen zur Branche zur Verfügung - wie in unseren Leitsätzen. Einen Einblick in das breite Spektrum der Verbandsarbeit zeigt der Jahresbericht auf.

Wir laden Sie herzlich ein mit dem Besuch unserer Homepage, die Themen, die Gremien und deren Struktur sowie die Arbeitsfelder der UNIKA aus der Nähe kennenzulernen.

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